Die Formel-1-Welt ist in Erwartung, da Red Bull Racing mit einer herausfordernden Vorsaison konfrontiert ist. Pierre Wache, der technische Direktor des Teams, gab kürzlich besorgniserregende Details zur Leistung des RB21, ihres neuesten Autos, während der Vorsaison-Tests bekannt. Das Fahrzeug, so enthüllte er, erfüllte nicht die Erwartungen des Teams, was Bedenken aufwarf, während es sich auf den Großen Preis von Australien vorbereitet.
Die Formel-1-Enthusiasten verfolgten mit angehaltenem Atem, wie die Teams ein dreitägiges Test-Event auf dem Bahrain International Circuit abschlossen. Es war ein bemerkenswerter Tag, an dem George Russell beeindruckende Geschwindigkeit zeigte, während McLaren schien, die Konkurrenz in der Langstreckengeschwindigkeit zu übertreffen. Dennoch sah sich Red Bull unerwarteten Schwierigkeiten gegenüber.
Das in Milton Keynes ansässige Team konnte nur 304 Runden absolvieren, was es zum Team mit der niedrigsten Rundenanzahl unter allen 10 Teams machte. Im Vergleich dazu absolvierte Mercedes, ihr härtester Konkurrent, beeindruckende 458 Runden. Diese Leistungsdifferenz zeichnet ein besorgniserregendes Bild, während die Saison näher rückt.
Die Tests von Red Bull am Freitag waren von Unterbrechungen geprägt, da das Team versuchte, einen neuen Frontflügel und eine neue Nase zu testen, sowie hintereinander Bodenprüfungen durchzuführen. Obwohl das Team einige Fortschritte in die richtige Richtung machte, gestand Wache, dass der Test nicht so positiv verlief, wie sie es sich erhofft hatten.
Der französische technische Direktor war offen über die Schwierigkeiten des Teams und erklärte: „Das Wetter war nicht auf unserer Seite und nicht sehr repräsentativ für diese Strecke, aber wir haben versucht, das Potenzial des Autos zu erkunden und zu verstehen, wie es auf verschiedene Set-ups reagiert.“ Trotz dieser Bemühungen war die Reaktion des Autos nicht so robust, wie sie gehofft hatten, was sie zwang, ihre Strategien für die bevorstehenden Rennen und die zukünftige Entwicklung zu überdenken.Allerdings, trotz dieser Rückschläge, zog Wache es vor, keine voreiligen Schlüsse über die Startreihenfolge der Saison zu ziehen, insbesondere angesichts der beeindruckenden Leistung von McLaren. Er betonte, dass Red Bulls Fokus weiterhin auf ihren internen Abläufen lag, anstatt sich auf ihre Konkurrenten zu fixieren.
Als die Tests zu Ende gingen, übernahm Max Verstappen das Steuer des RB21 und ersetzte seinen neuen Teamkollegen Liam Lawson. Obwohl er zwei Zehntel hinter Russells P1-Zeit landete, bewahrte er einen besonnenen Ansatz und erkannte an, dass noch Arbeit vor ihnen liegt. Er sagte: „Wir freuen uns darauf, in Australien wieder richtig Rennen zu fahren.“
Die Situation bei Red Bull Racing ist eine deutliche Erinnerung an die Unvorhersehbarkeit des Sports und die ständige Innovation, die erforderlich ist, um an der Spitze zu bleiben. Während die Fans gespannt auf den Großen Preis von Australien warten, muss das Team sich mit den Herausforderungen ihres neuen Autos auseinandersetzen und sicherstellen, dass es rennbereit ist und letztendlich gewinnt.