Emma Raducanu dominiert das Miami Open und sendet eine herzliche Nachricht an die verletzte Rivalin
In einer beeindruckenden Demonstration von Können und Anmut erreichte die britische Tennis-Sensation Emma Raducanu die Viertelfinals des Miami Open mit einem überzeugenden Sieg über die amerikanische Gegnerin Amanda Anisimova. Raducanu, die 2021 den US Open Titel gewann, zeigte ihr außergewöhnliches Talent, indem sie Anisimova in geraden Sätzen mit 6-1, 6-3 bei dem prestigeträchtigen WTA Tour 1000 Event besiegte.
Trotz des umfassenden Sieges war Raducanus Triumph nicht ohne Herausforderungen. Anisimova, die mit einer schmerzhaften Fingerverletzung kämpfte, hatte Schwierigkeiten, ihr gewohntes Leistungsniveau zu halten. Sie unterbrach das Match sogar für eine medizinische Auszeit zwischen den Sätzen, nachdem sie vor dem Duell Bilder ihrer Verletzung in sozialen Medien geteilt hatte.
Nach ihrem Sieg zeigte Raducanu Sportsgeist und erkannte Anisimovas Situation während eines Interviews mit Sky Sports an. „Gegen Amanda zu spielen, ist nie einfach,“ bemerkte sie. „Sie hat einige erstaunliche Siege errungen, sie ist in den Top 20 und hat in diesem Jahr ein Masters gewonnen. Sie spielt großartiges Tennis, und ich hoffe, dass ihr Handgelenk oder so in Ordnung ist.“
In der Zwischenzeit ließ Sky Sports Kommentatorin Annabel Croft ihrer Kritik an Anisimovas enttäuschender Leistung im ersten Satz freien Lauf und bemerkte: “Anisimova ist absolut durcheinander. Ihr Aufschlagspiel… Ich bin mir nicht sicher, ob Emma überhaupt einen Punkt verloren hat, oder?”
Beide Spielerinnen hatten am Sonntag einen schnellen Wechsel von ihren vorherigen Matches, was ihrer Miami Open-Kampagne eine weitere Ebene der Komplexität hinzufügte. In diesem Zusammenhang sagte Raducanu: „Es war wirklich schwierig mit dem Wechsel. Amanda hat sogar später als ich abgeschlossen. Bis man zurück ist, ist es 11, und man kann nicht sofort schlafen gehen.“
Raducanu äußerte Zufriedenheit mit ihrer körperlichen Widerstandsfähigkeit und sagte: „Ich war wirklich glücklich darüber, wie ich körperlich zurückgekommen bin. Es war gestern kein sehr langes Match, aber trotzdem ist die mentale Intensität dieser Turniere enorm. Ich bin froh, einen Tag frei zu haben, um mich zu sammeln, meine Orientierung zu finden und dann wieder zu versuchen.“
Über ihre aktuelle Form sagte Raducanu: „Ich habe in der letzten Woche einen langen Weg zurückgelegt. Seit Indian Wells habe ich mich nicht unbedingt großartig in Bezug auf mein Tennis gefühlt, über alles. Aber diese Woche habe ich wirklich gute Leute um mich herum, denen ich vertraue und mit denen ich auch außerhalb des Platzes Spaß habe. Das ist extrem wichtig.“
Mit Blick auf die Zukunft steht Raducanu vor der Herausforderung, entweder auf Marta Kostyuk oder Jessica Pegula im Viertelfinale zu treffen, während sie weiterhin auf der Suche nach Erfolg beim Miami Open ist.